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Nachhaltigkeit

Agenda 21 und das Klimabündnis fordern von den Kommunen "nachhaltiges Handeln". Den Begriff verwendet auch die Forstwirtschaft. Er bedeutet dort: Bei der Bewirtschaftung des Waldes soll nur soviel Holz geschlagen werden wie nachwächst.

Übersetzt auf die lokale Agenda soll nachhaltiges Handeln zukünftigen Generationen die gleichen Lebenschancen sichern, die wir heute für uns in Anspruch nehmen, eine intakte Umwelt hinterlassen und für soziale Gerechtigkeit in einer Welt einstehen.

Nachhaltige Wasserwirtschaft

Wo der Boden durch Bebauung, Asphalt oder Pflasterung versiegelt ist, gelangt das Regenwasser nicht mehr in den Untergrund. Es fließt in die Kläranlage und verursacht hohe Kosten, die die BürgerInnen über die Abwassergebühren aufzubringen haben. In Bächen und Seen und im Boden fehlt das Regenwasser. Durch die Versickerung des Regenwassers vor Ort wird nicht nur der natürliche Wasserkreislauf geschlossen, sondern auch die Kanalisation und damit der Abwassergebührenhaushalt entlastet.

Müll vermeiden - die Umwelt entlasten

Die getrennte Wertstoffsammlung entlastet die Umwelt, denn der Rohstoff und der Energieverbrauch werden gesenkt. Zudem leistet die getrennte Sammlung von Altmedikamenten, Farben und Lacken, Lösemitteln, Rohrreinigern und Altöl einen wichtigen Beitrag zur Entgiftung des Abfalls. Der Brühler Abfallkalender, anzufordern beim Betriebshof oder hier im Internet abrufbar, informiert Sie umfassend.

Die Brühler Haushalte können Wertstoffe wie Glas, Papier, Eisenschrott, Verkaufsverpackungen in gelben Säcken und Kork kostenlos am Recyclinghof abgeben. Mit dem Engagement bei der getrennten Wertstoffsammlung leisten die Bürgerinnen und Bürger einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Die Stadt verbürgt sich dafür, dass sich der Einsatz lohnt und jede Tonne gesammelter Wertstoffe in die Wirtschaftskreisläufe zurückgeführt wird.

Kork sammeln für einen guten Zweck

Seit Oktober 1996 wird in der Stadt Brühl Kork gesammelt. Die BürgerInnen können an 3 Sammelstellen Flaschenkorken und sonstige naturbelassene Korkreste abgeben. Der Kork geht an das Epilepsiezentrum der Diakonie in Kehl-Kork, wo er zu Dämmstoffen und Leichtlehmbaustoffen verarbeitet wird. So wird ein wertvoller Rohstoff wiederverwertet und Menschen mit Behinderungen (z.Zt. 12) ein fester Arbeitsplatz gesichert. Seit Anfang 2000 wurden in Brühl 26 cbm gesammelt. Ihre Sammelstellen sind:

  • Recyclinghof Brühl, Engeldorfer Str. 4
  • Rathaus Brühl, Uhlstr. 3 
  • Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Brühl, Carl-Schurz-Str. 1



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Telefon: 02232 79-5141
Fax: 02232 79-5190
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Fachbereich Kultur

Roland Mohlberg
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