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Lokale Agenda 21 in Brühl

Was ist das denn? So reagieren immer noch viele Menschen. Dabei geht es um ihre, um unsere Zukunft. Lokale Agenda ist zukunftsweisend, spannend, vielfältig, voller Aktionen, kann an jedem Ort stattfinden und jeden Bürger und jede Bürgerin einbinden. Dabei sind die Kommunen der Motor.
Logo lokale Agenda in Brühl
Logo lokale Agenda in Brühl

Im Juni 1992 tagte die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. Dieser Erdgipfel brachte mehr Regierungschefs zusammen als irgendeine Konferenz in der Geschichte zuvor.

Man setzte sich zum Ziel, alle Erdteile und alle gesellschaftlichen Gruppen in die Beratungen und die Entscheidungen einzubeziehen. Ein Vorbild für eine Ländergrenzen überschreitende Demokratie.

179 Länder einigten sich auf ein insgesamt siebenhundert Seiten starkes Schlussdokument. In diesem wurde die wechselseitige Abhängigkeit von ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklung anerkannt.

Die Staaten der sogenannten 3. Welt forderten in Rio ihren Anteil am Planeten Erde. Die hochentwickelten Industrienationen sollten erkennen, dass sie die eigentlichen "Entwicklungsländer" sind. Denn ihre Lebensweise sei es, die weltweit zu sozialen Ungerechtigkeiten und zur Zerstörung von Natur und Umwelt führe.

Agenda heißt:

Was noch getan werden muss. In 40 Kapiteln beschreibt die Agenda 21, was weltweit für eine zukunftsbeständige Entwicklung zu tun ist. Wirtschaftlicher Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und ökologisches Gleichgewicht wurden als gleichberechtigte Ziele miteinander verknüpft. Wir sind nun gefordert, Verantwortung zu übernehmen für zukünftige Generationen und für Gerechtigkeit in Einer Welt. Das bedeutet, das wir heute nur soviel Ressourcen verbrauchen dürfen, dass nachfolgende Generationen und die Menschen in anderen Erdteilen vergleichbare Lebenschancen haben wie wir.

Ziel der Agenda

Ziel der Agenda ist es daher, eine nachhaltige und zukunftsbeständige Entwicklung der menschlichen Gemeinschaft in einem dafür geeigneten Umfeld auch für künftige Generationen zu ermöglichen.

Das Prinzip ist alt. Es lautet: "Von den Zinsen leben, nicht vom Kapital". Deshalb benutzen die Verfasser der Agenda 21 auch den Begriff "sustainable development" (nachhaltige Entwicklung). Eine nachhaltige Entwicklung ist dann gegeben, wenn ökologische, soziale und entwicklungspolitische Aspekte bei Projekten berücksichtigt werden.

Auf diesen Seiten finden Sie viel Wissenswertes über die Brühler Aktivitäten unter der Überschrift Lokale Agenda und Beispiele auf regionaler Ebene zur Förderung des Fairen Handels, an denen sich die Stadt Brühl beteiligt, z.B. unter www.die-rheinische-affaire.de und www.jeckefairsuchung.org.





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