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Spielhallenkonzept

Das Spielhallenkonzept zur planerischen Steuerung der Ansiedlung von Spielhallen von 1988 führte in der gewachsenen Brühler Innenstadt zur gewünschten Stagnation der Ansiedlung. Im September 2009 wurde eine weitere Konzeption zur Steuerung der Ansiedlung von Spielhallen in den Gewerbe- und Industriegebieten beschlossen.

In den letzten Jahren häuften sich die Anträge zur Ansiedlung größerer Typen von Spielhallen (Edutainment Center u.ä.) in den peripher gelegenen Gewerbe- und Industriegebieten der Stadt Brühl. Die Standortvorteile in diesen Bereichen:

  • bessere Verkehrsanbindung
  • keine Wohnumfeldproblematik
  • höhere Parkplatzkapazitäten
  • keine Trading Down Effekte
  • keine Stadtbild Problematik.

Dennoch gibt es auch in den Brühler Gewerbe- und Industriegebieten höchst unterschiedliche Standortbedingungen und demnach auch Kriterien für einen möglichen Ausschluss dieser Nutzungsart: Die Konzeption zur Steuerung der Ansiedlung von Spielhallen in den Gewerbe-und Industriegebieten unterscheidet demnach zwei Bereiche:

Ansiedlung von Spielhallen möglich

Grundsätzlich möglich erscheint die Ansiedlung von Spielhallen in den auf der alten Rechtsgrundlage des Bebauungsplanes Bauzonen von 1964 gewachsenen Industriegebieten

  • Brühl -Nord I
  • Erweiterungsbereich - Nord II
  • Flächen nordwestlich, östlich und südlich des Eisenwerkes
  • Brühl-Ost, westlich der BAB 553.
Hier entstehen durch die Ansiedlung von Spielhallen als allgemein zulässiger Nutzungsart keine negativen städtebaulichen Auswirkungen.

Plandarstellung zur Ansiedlung von Spielhallen
Großbildansicht Konzeption Spielhallen in Gewerbe- und Industriegebieten

Ausschluss von Spielhallen

Anders stellt sich die Situation in den Gewerbegebieten dar, die den Siedlungsbereichen nahe liegen und somit negative Auswirkungen auf Wohnstandorte und Soziale Einrichtungen wie das "Jugendzentrum" erwarten lassen. Dies betrifft

  • die Flächen östlich der Ehemaligen Zuckerfabrik sowie
  • die Gewerbeflächen rund um den Einzelhandels- und Dienstleistungsschwerpunkt Brühl-Ost / Berzdorfer/Engeldorferstraße.
Hier sind gemäß der landesplanerischen Definition des "Allgemeinen Siedlungsbereiches" Nutzungskonflikte mit gewerbegebietstypischen Nutzungen, Dienstleistungen und Einzelhandelsnutzungen sowie den nahe gelegenen Wohnnutzungen nicht auszuschließen.

Innerhalb des Allgemeinen Siedlungsbereiches Brühl-Ost beschränkt sich die städtebauliche Verträglichkeit auf die Gewerbe- und Industriegebiete in den Randlagen entlang der BAB 553.

Auf der Grundlage dieser konzeptionellen Vorgaben soll die Ansiedlung von Spielhallen in den Brühler Gewerbe- und Industriegebieten planungsrechtlich gesteuert und im Rahmen planungsrechtlicher Festsetzungen in den Bebauungsplänen gesichert werden.





Erläuterungen

Weitere Informationen:

Kontakt:

Abteilungsleiter Stadtplanung

Karsten Kaiser
Uhlstraße 3 (Rathaus, Zi. A 119)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-5100
Fax: 02232 79-5190
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