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Bauanträge & Baugenehmigungen

Wer bauen will, braucht dazu eine Baugenehmigung, so galt der Grundsatz früher. Für Ihr Bauvorhaben sollten Sie frühzeitig klären, welche Vorschriften zu beachten sind. Auf diesen Seiten erhalten Sie allgemeine Hinweise zum Thema Bauen im Bereich des Bauordnungsrechts.

AnsprechpartnerInnen

Im Fachbereich Stadtentwicklung und Bauordnung erreichen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Bauordnung unter den folgenden Rufnummern:

 Telefon 02232 79 - Durchwahl - Fax 0223279-3990
 Name
  Durchwahl
 Funktion
 Herr  Schöttler  5200 Abteilungsleiter Bauordnung
 Frau  Isselmann  5211 Sekretariat / Bauaktenarchiv / Registratur
 Frau  Bach  5210 Bauaufsicht
 Frau  Lange  5250 Bauaufsicht
 Frau  Steinhausen  5260 Bauaufsicht
 Frau  Korais  5271 Bauaufsicht
 Herr  Zimmermann  5280 Bauaufsicht
     
 Frau  Kretschmann  5230 Bauaufsicht, wiederkehrende Prüfungen, Baukontrollen
 Herr  Lichius  5270 Baukontrollen
 Herr  Hess  5240 Ordnungsbehördliche Verfahren
 Frau Schumacher  5290 Ordnungsbehördliche Verfahren, Baulasten

Baulast (§ 83 BauO NRW)

Wenn ein Vorhaben nicht den Vorschriften des Baurechtes entspricht, weil z.B. die Abstandsflächen nicht auf dem eigenen Grundstück nachgewiesen werden können, nur mittels Wegerecht die Erschliessung eines Grundstückes erfolgen kann oder die notwendigen Stellplätze auf einem anderen Grundstück liegen, kann der Mangel in einigen Fällen durch die Eintragung einer öffentlich-rechtlichen Sicherung in Form einer Baulast geheilt werden. Dabei entsteht in der Regel ein begünstigtes und ein belastetes Grundstück. Die Grundstückseigentümer haben sich zur Übernahme der Baulast bei der Baugenehmigungsbehörde verbindlich zu verpflichten. Über die Verpflichtung wird eine Urkunde gefertigt, die Baulast wird in das Baulastenverzeichnis eingetragen.

Bauordnungsrecht

Das Bauordnungsrecht stellt konkrete Anforderungen an Bauvorhaben und Bauprodukte. Es regelt die Lage und Zugänglichkeit des Baugrundstückes, die Bauausführung (u.a. Brandschutz, Höhe und Belichtung von Aufenthaltsräumen, Beschaffenheit von Wohnungen) und die Ausgestaltung von Freiflächen (Begrünung und Bepflanzung, Anlegen von Spielplätzen, Herstellung von ausreichenden Stellplätzen). Auch die durchzuführenden Verwaltungsverfahren sind im Bauordnungsrecht verankert.

Bauvoranfrage (Vorbescheid - § 71 BauO NRW)

Vor dem Einreichen eines Bauantrages kann zu Fragen der Bebaubarkeit eine Bauvoranfrage gestellt werden. Das ist immer dann empfehlenswert, wenn ein Vorhaben nicht innerhalb eines Bebauungsplanes liegt, von den Festsetzungen eines Bebauungsplanes oder stark von der umliegenden Bebauung abweicht. Der Vorbescheid gibt Auskunft darüber, ob das Vorhaben grundsätzlich realisiert werden kann. Er ist rechtsverbindlich, behält zwei Jahre seine Gültigkeit und kann auf Antrag verlängert werden.

Bezirksschornsteinfeger

Im Interesse der Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerstätten, des Umweltschutzes und der Energieeinsparung, anerkanntem öffentlichen Interesse hat der Staat bestimmt, welche Schornsteine, Abgasleitungen, Feuerstätten, Rauch- und Abgasrohre sowie Lüftungsanlagen oder ähnliche Einrichtungen in welchen Zeiträumen durch einen Bezirksschornsteinfegermeister, der für einen bestimmten Bezirk (Kehrbezirk) zuständig ist, gereinigt und/oder überprüft werden müssen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schornsteinfeger-koeln.de.

Bürgerservice Bauanträge & Baugenehmigungen

Mit Fragen zum Thema Bauanträge & Baugenehmigungen können Sie sich an die Abteilung Bauordnung wenden. Im Sekretariat (Telefon 02232/79-5211) hilft Ihnen Frau Kelter, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Auch per Fax können Sie Kontakt mit der Abteilung Bauordnung aufnehmen Fax-Nr. 02232/79-3990.

Es besteht auch ein Rückrufservice: 02232/79-5212. Unter dieser Rufnummer besteht auch die Möglichkeit eine Nachricht zu hinterlassen. Dabei bitten wir Sie, Ihren Namen, die Telefonnummer und den Grund des Anrufes zu hinterlassen. Sie werden baldmöglichst zurückgerufen.

Fliegende Bauten (§79 BauO NRW)

Fliegende Bauten z.B. Zelte, sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind , an verschiedenen Orten wiederholt nur für einen bestimmten Zeitraum aufgestellt und zerlegt zu werden.

Fliegende Bauten bedürfen ab einer bestimmten Größenordnung, bevor sie erstmals aufgestellt und in Gebrauch genommen werden, einer Ausführungsgenehmigung.

Genehmigungsfreie Vorhaben und Anlagen (§§ 65 und 66 BauO NRW)

Bestimmte Vorhaben sind genehmigungsfrei, d.h. für sie ist kein formelles Baugenehmigungsverfahren notwendig. Jedoch sind die materiellen Vorschriften der Landesbauordnung NRW in jedem Fall zu beachten und einzuhalten (z.B. Abstandsflächen). In der Regel gilt die Genehmigungsfreiheit für kleine Nebenanlagen bis 30m³ oder z.B. Einfriedungen bis 2 m über Geländeoberfläche (an öffentlichen Verkehrsflächen bis zu 1 m). Oft stehen örtliche Satzungen wie ein Bebauungsplan und Gestaltungssatzungen oder das Nachbarrecht einem Vorhaben dennoch entgegen. Deshalb ist es ratsam, vor der Realisierung einer Baumaßnahme die Bauberatung aufzusuchen und Gespräche mit den Nachbarn zu führen.

Welche Anlagen genehmigungsfrei sind ist in den §§ 65 und 66 der Landesbauordnung NRW aufgelistet.

Genehmigungsfreie Wohngebäude, Stellplätze, Garagen (§ 67 BauO NRW)

Im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes (wenn Festsetzungen über die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die überbaubare Grundstücksflächen und die örtlichen Verkehrsflächen enthalten sind) und wenn die Erschließung gesichert ist, bedarf es zur Errichtung oder Änderung von Wohngebäuden geringer oder mittlerer Höhe einschließlich ihrer Nebengebäude unter bestimmten Umständen keiner Baugenehmigung.

Hausakteneinsicht (Akteneinsicht in die Bauakte)

Im Archiv der Abteilung Bauordnung können die vorhandenen Bauakten bei Nachweis der Berechtigung eingesehen werden und gegen eine Gebühr werden auch Ablichtungen angefertigt. Für die Bereitstellung von Bauakten zur Einsichtnahme und zum Fertigen von Zeichnungen und Kopien ist gemäß der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Brühl eine Gebühr in Höhe von 10 € (je Fall) zu entrichten. Kopien werden zusätzlich berechnet.

Normales Genehmigungsverfahren (§ 63 BauO NRW)

Alle Vorhaben, die nicht genehmigungsfrei sind oder nicht im vereinfachten Verfahren genehmigt werden können, durchlaufen das normale Genehmigungsverfahren. Betroffen sind die großen Sonderbauten (u.a. große Gewerbebauten , Geschäftshäuser sowie Hochhäuser).

Teilungsgenehmigungen (§ 8 BauO NRW)

Für die Teilung von bebauten Grundstücken muss bei der Baugenehmigungsbehörde eine Genehmigung beantragt werden. Die Teilungsvermessung kann dann von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren durchgeführt werden.

Unterlagen zur Baugenehmigung (§ 69 BauO NRW)

Der Bauantrag ist schriftlich mit allen für die Bearbeitung sowie für die Beurteilung des Bauvorhabens erforderlichen Unterlagen (Bauvorlagen) bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Der Bauantrag muss von der Bauherrin/ dem Bauherrn unterschrieben sein. Die Bauvorlagen sind von der Entwurfsverfasserin/ dem Entwurfsverfasser zu unterschreiben. Ein zweifelsfreier und vollständiger Bauantrag beschleunigt das Verfahren. Deshalb ist es ratsam, absehbare Probleme bereits vor Antragstellung zu klären. Nur vollständige Anträge können bearbeitet werden.

Wird ein Antrag unvollständig eingereicht, so kann die Baugenehmigungsbehörde ihn gebührenpflichtig zurückweisen.

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren (§ 68 BauO NRW)

Ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren wird grundsätzlich für alle Vorhaben durchgeführt, bei denen es sich nicht um Sonderbauvorhaben (wie z.B. Hochhäuser, Krankenhäuser, Sportstätten, siehe Auflistung in § 68 Abs.1 BauO NRW, handelt.
Im vereinfachten Verfahren überwachen die Architektin/ der Architekt und die Sachverständigen (Schall-, Wärme-, Brandschutz, Statik) die Einhaltung des Baurechtes. Die Genehmigungsbehörde führt in diesem Verfahren hauptsächlich die planungsrechtliche Prüfung durch. Eine bauordnungsrechtliche Prüfung erfolgt nur im geringen Maße.

Werbeanlagen (§13 BauO NRW)

Werbeanlagen sind alle ortsfesten Einrichtungen, die der Ankündigung oder Anpreisung oder als Hinweis auf Gewerbe oder Beruf dienen und vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar sind.

 

Werbeanlagen sind in der Regel ab einer Größe von mehr als 1 m² genehmigungspflichtig, sofern in § 65 Abs.1 Nr.33 ff BauO NRW, nichts anderes geregelt ist.

 

Bei der Stadt Brühl sind Werbeanlagen in der Innenstadt aufgrund von Orts- bzw. Gestaltungssatzungen bereits ab 0,5 m² genehmigungspflichtig.

Wohnungseigentumsbildung WEG (Abgeschlossenheitsbescheinigung)

Sondereigentum kann nur eingeräumt werden, wenn die Wohnung oder sonstige Räume in sich abgeschlossen sind. Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, kann die Baugenehmigungsbehörde eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
Diese ist eine Voraussetzung für das weitere Verfahren über das Grundbuchamt mit Hilfe eines Notars.


Lesen Sie auch hier:

  • Formulare Bauen
    Alle Formulare von Abbruchgenehmigung bis zur Vorlage in der Genehmigungsfreistellung.

Weitere Infos im WWW:

  • www.justiz.nrw.de
    In der Rechtsbibliothek finden Sie neben Links zu Gesetzen, Informationen zu Gesetzgebungsvorhaben und den Justizverwaltungsvorschriften (JVV-Online) die NRWE Rechtsprechungsdatenbank.
  • www.schornsteinfeger-koeln.de


Öffnungszeiten

Termine nach Vereinbarung und
Mo, Di, Fr 8 -12 Uhr
Mi geschlossen
Do 14 - 16 Uhr

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Kontakt

Abteilungsleiter Bauordnung

Bruno Schöttler
Uhlstraße 3 (Zi. A 226)
50321 Brühl
Telefon: 02232 - 79 5200
Fax: 02232 - 79 3990
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Kontakt zur Stadtverwaltung:

Stadt Brühl

Uhlstraße 3 (Rathaus)
50321 Brühl
Telefon: 02232 79-0
Fax: 02232 48051
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In Brühl Veranstaltungskalender - Link zur Internetseite

www.12plus.bruehl.de - Link zur Internetseite www.12plus.bruehl.de
Soziale Stadt Brühl-Vochem - Link zur Internetseite Soziale Stadt
Integration Brühl - Link zur Homepage Integration Brühl
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