kleine Rubrikillustration: Leben in BrühlRubrikillustration: Soziales & Senioren

Flüchtlingshilfe Brühl

In Brühl leben zurzeit rund 555 Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten.

Die von der Stadt Brühl im Rahmen der Amtshilfe zusätzlich bereit gestellten 185 Plätze für Flüchtlinge werden vom Land NRW nicht mehr benötigt, so dass diese Einrichtung zum 31.12.2016 geschlossen wird.

Nach dem enormen Aufkommen an Flüchtlingen zum Ende des Jahres 2015 erhielt die Stadt Brühl in den letzten Monaten nahezu keine Zuweisungen mehr.
So konnten die Turnhallen der Gesamtschule und des Max-Ernst-Gymnasiums, die noch Ende 2015 zur Unterbringung von Flüchtlingen herangezogen werden mussten, wieder an die Schulen zurück gegeben werden. Die Dreifachhalle der Gesamtschule steht seit dem 01.08.16 und die Halle des Max-Ernst-Gymnasiums seit dem 07.11.16 wieder für den Schulsport zur Verfügung.
Die Sporthalle Heide in der Grubenstraße ist ebenfalls bereits geräumt und kann voraussichtlich zum Jahresende 2016 wieder für seinen eigentlichen Zweck genutzt werden.

Die Containeranlage Brühl-Ost ist seit dem Sommer 2016 fertiggestellt und voll belegbar. Die Kapazitäten in der Containeranlage in der Willy-Brandt-Straße werden, sofern sie nicht für Flüchtlinge benötigt werden an die Hochschule des Bundes zur Unterbringung von Studierenden vermietet.

Weiterhin werden auf dem freien Wohnungsmarkt Wohnungen und Häuser für Flüchtlinge angemietet.

Seit Dezember 2016 erhält die Stadt Brühl wieder Zuweisungen. Nach einer Zielvereinbarung mit der Bezirksregierung kann man vom 28.11.2016 bis zum 31.05.2017 mit circa 240 Personen rechnen.

An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Informationen.

Wohnraum für Flüchtlinge

Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Zustroms von Flüchtlingen sind die Raumkapazitäten in den städtischen Notunterunterkünften nahezu bis an die Grenze des Vertretbaren ausgeschöpft.

Aus diesem Grund wird weiterer Wohnraum gesucht. Die Stadt Brühl ruft Wohnungseigentümer und Menschen auf der Suche nach Nachmietern dazu auf, bezahlbare Wohnungen zu melden.

Möglich ist eine Anmietung der Wohnungen durch die Stadt Brühl, aber unter Umständen auch direkt durch zwischenzeitlich anerkannte Flüchtlinge.

Sachstand / Hintergrundinformationen

Die Kapazitäten in den zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes sind bereits vollständig erschöpft und die Prognosen lassen keine Entspannung der Situation erwarten.

Einrichtungsleitung

Der laufende Betrieb der Notunterkunft soll laut Bitte der Bezirksregierung durch einen Betreuungsverband sichergestellt werden.

Hier konnte mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Erft/Düren e.V. (ASB) eine in dem Bereich bereits erfahrene Hilfsorganisation gefunden werden, die gemeinsam mit einem Wachunternehmen rund um die Uhr für die Betreuung der Flüchtlinge sorgt und den Betrieb sowie die Sicherheit in der Einrichtung gewährleistet.

Telefonisch erreichbar unter 02232/1509420

Spenden/Hilfsangebote

Umgehend nach Bekanntwerden der Ankunft der Flüchtlinge sind bei der Stadt Brühl vielfältige Hilfsangebote aller Art eingegangen. Viele Menschen haben spontan eine Aufnahme in den Helferpool angeboten. Andere wollen mit Sach- oder Geldspenden helfen.

Aufgrund der Erfahrungen in anderen Städten, die die Notaufnahme bereits abgewickelt haben, hatte die Stadt Brühl sich dazu entschlossen, die gesamte Organisation am Ankunftstag ausschließlich von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vornehmen zu lassen. Bürgermeister Freytag weist darauf hin, dass auch seitens der Belegschaft viele freiwillige Hilfsangebote eingegangen seien, auf die man gerade in den ersten Tagen zurück greifen wollte.

Für Geldspenden in Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe wurde ein Spendenkonto eingerichtet, welches ab sofort zur Verfügung steht:

Spendenkonto der Stadt Brühl
Kreissparkasse Brühl
Verwendungszweck: "Flüchtlingshilfe"
IBAN: DE71 3705 0299 0133 2973 11

Bürgermeister sagt "Danke!"

Bürgermeister Freytag ist sehr beeindruckt über die Hilfsbereitschaft in der Brühler Bevölkerung.

"Die Brühlerinnen und Brühler sagen mit ihrer überwältigenden Hilfsbereitschaft: Herzlich willkommen!"

Er dankt allen Brühlerinnen und Brühlern, aber auch den Kolleginnen und Kollegen der Stadt Brühl sowie den Medizinern, Dolmetschern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen für ihren außerordentlichen Einsatz.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Aufgrund des großen ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe müssen die Angebote bedarfsgerecht ausgesucht werden.

Dolmetscher

Für fast alle Sprachen, die die Flüchtlinge sprechen, sind mittlerweile Dolmetscher gefunden worden. Gesucht werden allerdings noch Personen, die eine der in Eritrea gesprochenen Sprachen (z.B. Tigrinya) sprechen.

Bitte melden Sie sich diesbezüglich bei Antje Cibura, Tel. 02232/79-2250, oder weiter unten per Mail.

Kontaktdaten

Hotline der Stadt Brühl: 02232/79-2404 Mail-Kontakt weiter unten.

Angebote zur ehrenamtlichen Hilfe für alle Brühler Flüchtlinge: Integrationsbeauftragte der Stadt Brühl, Frau Daniela Kilian, 02232/1509420, Mail-Kontakt weiter unten.

Pressemitteilungen

Übersicht zu allen Pressemitteilungen der Stadt Brühl zum Thema Flüchtlinge.

Informationsveranstaltungen / Power-Point-Präsentationen

Übersicht zu allen Informationsveranstaltungen und Power-Point-Präsentationen der Stadt Brühl zum Thema Flüchtlinge.

Gesamtbetreuungskonzept für Flüchtlinge

Hier finden Sie alle Informationen zum Gesamtbetreuungskonzept der Stadt Brühl für Flüchtlinge.

„Sonderprogramm: Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen"

Patenfamilien gesucht

Um jungen, minderjährigen Menschen, die sich ohne Eltern oder andere Sorgeberechtigte auf der Flucht befinden helfen zu können, hat die Stadt Brühl gemeinsam mit dem Schumaneck Kinderhaus und dem Sozialdienst katholischer Frauen ein Konzept entwickelt, wonach die Minderjährigen möglichst in Pflegefamilien untergebracht werden sollen.


E-Mail Kontakt:

  • Verschlüsselte E-Mail-Adresse
    Antje Cibura Organisation Dolmetscher
  • Verschlüsselte E-Mail-Adresse
    Hotline Adresse der Stadt Brühl
  • Verschlüsselte E-Mail-Adresse
    Daniela Kilian Organisation ehrenamtliche Hilfe


Weitere Infos im WWW:

Flüchlingshilfe Brühl

Kontakt:

Einrichtungsleitung Flüchtlingsunterkunft

Telefon: 02232 1509420

Hotline Stadt Brühl

Telefon: 02232 79-2404
verschlüsselte Mailadresse

Angebote zur ehrenamtlichen Hilfe für alle Brühler Flüchtlinge und für Sachspenden

Telefon: 02232 1505293
verschlüsselte Mailadresse

Konzerngrafik Link zu den Internetseiten der Stadtwerke Brühl GmbH Link zu den Internetseiten der Gebausie - Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl
In Brühl Veranstaltungskalender - Link zur Internetseite
In Brühl Veranstaltungskalender - Link zur Internetseite
www.12plus.bruehl.de - Link zur Internetseite www.12plus.bruehl.de
Soziale Stadt Brühl-Vochem - Link zur Internetseite Soziale Stadt
Integration Brühl - Link zur Homepage Integration Brühl
Projekt 70 Jahre danach. Generationen im Dialog