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Brühl-Pass

In Brühl können Menschen, deren Einkommen eine bestimmte Grenze unterschreitet, besondere Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Um die Vergünstigungen geltend zu machen benötigt sie den Brühl-Pass. Die Einführung des "Brühl-Passes" wurde durch den Rat im Jahre 1993 beschlossen.

Wer kann den Brühl-Pass erhalten?

Alle Brühler Bürgerinnen und Bürger,

die eine der folgenden Leistungen empfangen

  • gemäß SGB II ( Arbeitslosengeld II)
  • gemäß SGB XII (Grundsicherung)
  • gemäß Asylbewerberleistungsgesetz

können unter Vorlage der entsprechenden Bescheide den Brühl-Pass im Fachbereich für Ordnung und Bürgerdienste, Abteilung Bürgerberatung, beantragen.

Auch Brühler Bürgerinnen und Bürger, die ein geringes Einkommen haben oder diejenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten, können unter Vorlage aller Einkommensnachweise und des Nachweises der Mietkosten prüfen lassen, ob ein Anspruch auf einen Brühl-Pass besteht.

In diesen Fällen darf das Einkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigen. Die Grenzen sind abhängig von Familiengröße und den Mietkosten, wobei hier nur eine angemessene Miete berücksichtigt werden kann.

Der Brühl-Pass kann zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus B, Steinweg 1, Erdgeschoss bei Frau Kloos-Becke, Zimmer B006 bzw. bei Frau Lenjani, Zimmer B005 beantragt werden.

 Montag 8-12 Uhr
 Dienstag 8-12 Uhr
 Donnerstag 14-16 Uhr
 Freitag 8-12 Uhr
 

Vergünstigungen für Brühl-Pass-InhaberInnen

  • 10 kostenlose Schwimmbadbesuche für Kinder und Jugendliche (bis Vollendung des 14. Lebensjahres) im Jahr
  • 10 ermäßigte Schwimmbadbesuche für Erwachsene im Jahr, jeweils ohne Saunabesuche
  • Beitrags- bzw. Eintrittsermäßigungen bei zahlreichen Brühler Sportvereinen
  • Ermäßigung in der Kunst- und Musikschule
  • Ermäßigung in der Stadtbücherei
  • Ermäßigung der Hundesteuer
  • Ermäßigung bei Besuchen von VHS-Kursen
  • Ermäßigung bei städtischen Kulturveranstaltungen
  • Lebensmittelausgabe bei der Brühler Tafel

In der Regel betragen die Ermäßigungen 50% der Gebühren / Eintrittspreise / Steuer.

Zusätzlich sind speziell in der Kunst- und Musikschule für begabte Kinder- und Jugendliche weitere finanzielle Hilfen über den Förderkreis bzw. Förderverein möglich. Auch in der Jugendarbeit engagierte junge Erwachsene erhalten dort eine Jugendleiter-Ermäßigung. Die kann, bei geringem Einkommen und in Zusammenhang mit dem Jugendleiter-Pass, 75% betragen.

Rückblick

Vor Einführung des "Brühl-Passes" gewährte die Stadt Brühl in der Bücherei, der Musikschule und dem Schwimmbad für Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Studenten, Schüler und Grundwehr- bzw. Zivildienstleistende eine Kostenermäßigung.

Weiterhin konnten Sozialhilfeempfänger und Personen, die diesem Personenkreis einkommensmäßig gleich standen, eine Steuervergünstigung für die Hundesteuer erhalten. Für Schwerbehinderte gab es eine Ermäßigung im Theaterbereich. Alte Menschen konnten über die "Altenhilfe" eine Kostenübernahme für kulturelle Veranstaltungen beantragen.

Ab 1985 wurden die Ermäßigungen auch im Theaterbereich auf den gesamten genannten einkommensschwachen Personenkreis ausgedehnt. Darüber hinaus waren damals fast alle Sportvereine bereit, eine Beitragermäßigung zu gewähren.

Der Brühl-Pass von heute erleichtert und vereinfacht die Regelungen von damals.



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Stadt Brühl

Uhlstraße 3 (Rathaus)
50321 Brühl
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Fax: 02232 48051
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